Mittwoch, 19. November 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil VI


Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen ... Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen ... und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Manne gleich sein“ (Mat. 7. 15 ff)

Jesus sprach diese klaren Worte im Anschluss an die Bergpredigt. Dabei meinte er, dass das Wörtchen „tun“ das Gleiche bedeutet wie „das Gehörte im Leben umsetzen“.

Wir kennen aus der Geschichte viele Menschen, welche die Bergpredigt wirklich lebten. John Wesley, William Booth, Fritz Berger, Albert Schweitzer, Mutter Theresa und viele, viele andere. Aber nicht nur berühmte, auch unbekannte, stille, aber fleissige Arbeiter im Weinberg Gottes haben so gelebt, wie Jesus es am Berg Garizim in Samaria vor tausenden Zuhörern gepredigt hat. Alle diese Glaubensbrüder und –schwestern lebten im Heiligen Geist und die Frucht des Geistes gab Zeugnis von Dem, aus welchem sie wirksam wurde. Alle diese „Bäume“ erkannte man an der Frucht und deshalb war ihr Tun, ihr Predigen und ihr Mahnen glaubwürdig und voll göttlicher Kraft.

Wenn das nun vor allem für die Gründer der verschiedensten Denominationen zutrifft, wieviel mehr erwartet man dies auch vom Gründer der wohl grössten Kirche dieser Welt und dem Vater der Lehre, welche allen evangelischen Kirchen und Denominationen zu Grunde liegt?  Kein anderer Mann hatte auf das religiöse Leben von Milliarden Menschen grösseren Einfluss gehabt als Dr. Martin Luther.
Umsomehr ist es gerechtfertigt, das Leben dieses Mannes zu betrachten und zu erfahren, welches die Frucht seines Geistes ist. Für Millionen Menschen ist Luther ein Mann Gottes, ein Mann, der im Namen und in der Kraft des Heiligen Geistes die Reformation anstiess.


Die Demaskierung Luthers

Doch was steckt hinter dem hohen Ansehen, das Luther durch all die Jahrhunderte und in aller Welt geniesst? Wie war sein Herz beschaffen, der uns ein Evangelium gab, nachdem sich die ganze evangelische Welt richtet? Welche Auswirkung hatte die Bergpredigt Jesu in seinem Leben?
Luthers Verhältnis zu unseren Glaubensgeschwister, den Täufern, habe ich schon kurz erwähnt. Die Täufer, welche er despektierlich „Wiedertäufer“ nannte, hatte er durch die weltliche Obrigkeit bis aufs Blut verfolgen lassen. Er warf ihnen vor, dass sie die Säuglingstaufe ablehnten und sich als Erwachsene „wieder-“ taufen liessen. Ausserdem hat Luther die Täufer verflucht (Apologie 1530, Art. V):

Und werden verdammt die Wiedertaufer und andere, so lehren, dass wir ohn das leiblich Wort des Evangelii den heiligen Geist durch eigene Bereitung, Gedanken und Werk erlangen.“

Das heisst: ohne das gepredigte Wort (durch kirchlich berufene Predier!) gibt es keinen Heiligen Geist. Vor allem nicht durch eigene Bereitung (Heiligung der Seele), Gedanken (Meditation, Kontemplation) oder Werke. Genau aber das lehrten die Täufer so, wie es die Bibel eigentlich lehrt. Deshalb liess Luther sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen oder an den Galen bringen:

Originalton Luther:  „... wenn sie gleich das reine Evangelium wollten lehren, ja wenn sie gleich Engel und Gabriel vom Himmel wären ... Will er predigen, so beweise er den Beruf (Berufung durch die Luther-Kirche, H.K.) oder Befehl ... Will er nicht, so befehle die Obrigkeit solchen Buben dem rechten Meister, der Meister Hans heißt (= dem Henker).  

"Uns liegt nun viel daran, diese umgekehrt zu verdammen und als Verdammte bekanntzumachen, damit die Nachkommen von ihrer Ketzerei abgeschreckt und den zweifelnden und schwankenden Gewissen geholfen werde."
Sie gelten als "Aufrührer" und "Mörder".

"Darum ist ohne Zweifel die Obrigkeit schuldig ... und soll ... mit leiblicher Gewalt und nach Gelegenheit der Umstände auch mit dem Schwert strafen"

Viele Tausende kamen in der Folge um.

Frage: inwieweit herrscht in einem solchen Gedankengut der Geist der Bergpredgt?


Luther und die Bauern

Luther fordert die Fürsten auf, die aufständischen Bauern zu töten:

Originalton Luther: „Solch wunderliche Zeiten sind jetzt, dass ein Volk den Himmel eher mit Blutvergießen verdienen kann denn anders sonst mit Beten ... Steche, schlage, würge hie[r], wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmermehr erlangen. Denn du stirbst im Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl." (Wider die stürmenden Bauern, Weimarer Ausgabe der Lutherschriften (= WA) 18,  S. 357 - 361)

Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge bestrafe. Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen; all ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott; der hat mir befohlen, solches zu reden ..." (Tischreden, WA 3, S. 75)

Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht. Zusammengefasst: Man darf beim Soldatsein nicht darauf sehen, wie man tötet, brennt, schlägt, gefangen nimmt ... Ebenso muss man auch dem Amt des Soldaten oder des Schwertes mit männlichen Augen zusehen, warum es so tötet und grausam ist. Dann wird es selber beweisen, dass es ein durch und durch göttliches Amt ist und für die Welt nötig und nützlich wie Essen und Trinken.“ (WA 19, S. 623-662)

Frage: Spricht so ein gesegneter Mann Gottes? Oder findet man einen solchen Geist nicht eher im Koran?


Luther und die behinderten Kinder

Luther empfahl, man solle ´Wechselbälge` und ´Kielkröppe` ersäufen, da ein solches Kind lediglich ein vom Satan in die Wiege gelegtes Stück seelenloses Fleisch ("massa carnis") war.

Originalton Luther: "Wenn man aber von den teufelsähnlichen Kindern erzählt, von denen ich einige gesehen habe, so halte ich dafür, dass sie entweder vom Teufel entstellt, aber nicht von ihm gezeugt sind, oder dass es wahre Teufel sind." (Opery exegetica, Erlanger Ausgabe, II., S. 127)

Frage: Erkennst Du, lieber Leser, dass das Herz Matin Luthers voll des Heiligen Geistes war?


Luther und die Juden

Luther fordert die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung:

Originalton Luther:  "Wenn ich könnte, so würde ich ihn (den jüdischen Mitbürger) niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren."
"... dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien ..."

Das ist der berühmte 7-Punkteplan, dessen Ausführung aber Luther nicht vergönnt war u erleben. Erst 400 Jahre später wurde er dann umgesetzt: Originalton Luther:

·         Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken
·         Die Häuser der Juden zerstören und sie in einem Stall zusammentreiben
·         Die Juden aller religiösen Literatur berauben, bis aufs letzte Blatt
·         Den Juden bei Todesstrafe verbieten, öffentlich zu Gott zu beten
·         Die Juden unter Hausarrest stellen
·         Den Juden alles Geld, alles Silber und allen Schmuck nehmen (in Gewahrsam)
·         Die jungen, starken Juden schwer arbeiten lassen

„Diese Taugenichtse und Ausplünderer sind keiner Gnade und keines Mitleids wert.«

Frage: Wo ist der Unterschied zwischen dem Gedankengut Luthers und demjenigen der Boko Haram oder den Dschihadisten der IS?


Luther und die Türken

Krieg und Mord den Türken.

Originalton Luther: „ ... und mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlage, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen ...

Frage: Hat Jesus je einen Krieg befürwortet? Oder soll ich sagen: „Haben wir Luther, so brauchen wir keinen Satan mehr“?


Luther und die Todesstrafe

Luther ist für die Todesstrafe und beruft sich dabei auf die Bibel:
Originalton Luther: „... dass man die Mörder wieder töten solle. (1. Mose 9.6)
Frage: Ist Dir schon aufgefallen, dass das Herz Luthers voller Liebe ist?

Luther und die Wucherer
Luther fordert Tod von Wucherern.
Originalton Luther: „ ... so man die Straßenräuber, Mörder ... rädert und köpft, wie viel mehr sollte man alle Wucherer rädern und ädern und alle Geizhälse verjagen, verfluchen und köpfen ...

Frage: Ist es nicht so, dass „wes des Herz voll ist, des geht der Mund über“?


Luther und die Ehebrecher

Luther fordert den Tod untreuer Partner

Originalton Luther: „Warum tötet man die Ehebrecher nicht?«

Die Bevölkerung Deutschlands wäre damit auf ca. 10 bis 20 Prozent geschrumpft. Das würde die Kriegskassen der Kirchen nicht mehr füllen ...

Frage: Wie ist Jesus mit der Ehebrecherin verfahren?


Luther und die Frauen mit übersinnlichen Fähigkeiten

Originalton Luther: „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen ... Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden ... Wenn sie sich nicht bekehren lassen, werden wir sie den Folterknechten befehlen.

Frage: Ist doch die Bergpredigt im Reinformat – oder etwa nicht?


Luther und die Prostituiten

Originalton Luther: „Wenn ich Richter wäre, so wollte ich eine solche französische giftige Hure rädern und ädern lassen.“

Frage: Wer spricht denn da? Jesus oder Satan?

Diese Reihe könnte mühelos noch eine Weile fortgesetzt werden, aber ich denke, man kann das Gedankengut Luthers unschwer erkennen. Ein Herz voller Hass, ja abgrundtiefer Hass. Kann nun aus einem solchen Herz ein reines Evangelium verkündet werden? Ich denke NEIN! Anders gefragt: Könnten solche Aussprüche von Glaubensgeschwister wie anfangs erwähnt, von John Wesley (EMK), William Booth (Heilsarmee), Fritz Berger (Brüderverein), von Albert Schweitzer oder Mutter Theresa kommen? Ich denke wiederum: NEIN!

In einem Herzen wie es dem Luther eigen war, hatte wohl nicht der Heilige Geist das Sagen. Eher Satan und/oder seine Dämonen.


Satanisches Evangelium

Dass Luther ein Evangelium verkündet hat, das in den wesentlichsten Punkten (Glaube-allein, Wiedergeburt) NICHT der Bibel entspricht, haben wir ja schon behandelt. Die Lehre Luthers ist nah, ja, sehr nah an der Wahrheit, aber weil eben die allerwichtigsten Punkte unbiblisch sind, ist das ganze Lutherwerk eine satanische Täuschung. Gerade weil es derart nah an der Wahrheit ist, vermag kaum jemand zu erkennen, wie gefährlich dieses Lügenwerk ist. Gefährlich auch deshalb, weil die Flüche Luthers, die er vor 500 Jahren ausgesprochen hat, noch heute Gültigkeit haben. Alle diejenigen, welche – wie oben erwähnt – den Heiligen Geist nicht durch das lutherianische Wort, bzw. deren Pfärrer und Pastoren, sondern „durch eigene Bereitung, Gedanken und Werk“ erlangen, werden auch heute noch aufs Allerschärfste verfolgt. Damit stellen sie sich gegen alle, welche  das Himmelreich erlangen wollen.

Es gibt von all den abermillionen Evangelisch-Gläubigen nur ganz wenige, welche eine andere Glaubenspraxis als „der Glaube-allein“ kennen. Die evangelische Gehirnwäsche mit ihrem teuflischen Bibelkult ist so sehr geschützt, dass ein Entrinnen kaum möglich ist.
Wir aber wollen uns ganz bewusst gegen diese Irrlehre Luthers stellen und das wahre Evangelium, wie es in Grundzügen zwar klar und unmissverständlich im Neuen Testament beschrieben ist, und durch viele Seher und Propheten nicht nur vorgelebt, sondern auch auf einfache Art und Weise erklärt und verkündet wurde und wird, hinwenden.

Damit beenden wir die leidigen Themen Luther und evangelische Kirchen, und wenden uns de wahren Glauben zu: dem „geistigen Evangelium“, wie es vor Urzeiten verkündet und gelebt wurde.
Bleib dran, Jesus segne Dich!