Mittwoch, 9. April 2014

Die ganz grosse Verführung III


Zungenreden

Bei dieser Geistesgabe müssen wir unterscheiden zwischen „Sprachenreden“ und „Zungenrede“.  Auf das Sprachenreden werde ich weiter unten noch eingehen, hier, im Zusammenhang mit den Charismatikern geht es alleine ums Zungenreden, also ums Lallen. Dieses Lallen gilt als  Beweis, dass man die Geistestaufe erhalten hat.

Dieses Zungenreden kennen wir von den Korinthern. Diese hatten nicht das Sprachenreden, sondern eine Art von Lallen-Salbung. Dass es auch bei dieser Urchristen-Gemeinde nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, wird verständlich, wenn man ein grobes Profil dieser Gemeinschaft erstellt. Paulus beklagt sich, dass er mit den Korinthern nicht als mit geistlichen Brüder verkehren kann, sondern mit fleischlichen. Was heisst das? Von einigen Gemeindeglieder mal abgesehen, waren die Mehrheit derer noch stark mit der Welt, also mit dem Weltgeist verbunden und liebten das materiellle Leben noch weiterhin. In diesem Zustand ist es aber gar nicht möglich, dass der innewohnende Heilige Geist wachsen, also zunehmen kann, denn niemand kann zwei Herren dienen. Die Korinther waren diejenigen, welche vom Evangelium sozusagen überhaupt nichts verstanden hatten, was jedem Bibelleser klar wird, wenn er die Korintherbriefe in einem Zug durchliest. Es war der beste Nährboden für das Zungenreden. Keine andere Urchristen-Gemeinde kannte das Zungenreden.

Was soll denn das Zungenreden für  Vorteile bringen? Paul (manchmal David) Yonggi Cho sagt das so:

„Ich bete auch viel in Zungen. Die Zungenrede ist die Sprache des Heiligen Geistes, und wenn ich in Zungen spreche, erfahre ich Seine Anwesenheit in meinem Bewußtsein. In meinem Gebetsleben spreche ich mehr als 60 % der Zeit in Zungen. Ich bete in Zungen, wenn ich schlafe. Ich wache auf, in Zungen betend. Ich bete in Zungen, während ich die Bibel studiere, und ich bete in Zungen während meiner Andachten. Wenn ich irgendwie die Gabe der Zungenrede verlieren sollte, glaube ich, daß mein Dienst um ca. 50 % beschnitten würde. Wann immer ich in Zungen rede, behalte ich den Heiligen Geist in meinem Bewußtsein ... Das Sprachen­gebet hilft mir deshalb, ständig mit dem Heiligen Geist in Kontakt zu stehen.“

Wollen wir diesem korinthischen Unsinn mal auf den Grund gehen. „Die Zungenrede ist die Sprache des Heiligen Geistes“. Mit wem will denn der Heilige Geist mit materiellen Stimmbänder kommunizieren? Mit Gott? Der Heilige Geist ist Gott selbst. Mit Jesus? Der Heilige Geist ist Jesus Christus selbst. Das wären dann ja Selbstgespräche. Oder will Er mit der Seele reden? Die Seele versteht das Lallen nicht und kann deshalb keinen Vorteil erwarten. Wenn aber das Lallen erst „übersetzt“ werden muss, weil es eine „Engelssprache“ ist, dann bringt erst die Auslegung einen Vorteil, sei es eine Unterweisung oder eine Weissagung. Aber in diesem  Fall würde auch die Weissagung genügen und es bräuchte keinen Umweg über diese Zungenrede. ”... und wenn ich in Zungen spreche, erfahre ich Seine Anwesenheit in meinem Bewußtsein“. Also ich spüre die Anwesenheit Christi permanent und Jesus hat uns die Versicherung gegeben, dass er bei uns ist jederzeit. Bei mir braucht sich der Heilige Geist nicht extra mit unverständlichen Lauten anzumelden. „In meinem Gebetsleben spreche ich mehr als 60 % der Zeit in Zungen“. Und ich bete auf Deutsch, brauche die Stimmbänder nicht dabei, weil der Himmlische Vater in meinem Innern ist. Er versteht mich auch so, denn er hat keine materielle Ohren. „Ich bete in Zungen, wenn ich schlafe“.  Das, mein lieber Yonggi, das möchte ich sehen! - Nun, ich klemme hier ab mit einem Kommentar zu Yonggi Cho’s Unsinnigkeiten.

Nun, diese unseligen Zungenreden sind noch viel schlimmer, als man annehmen könnte. Die Charismatik kennt viele „grosse“ Männer, die meisten finden sich in den USA, von Reinhard Bonnke aus Deutschland mal abgesehen. Neben den oben schon erwähnten sind es vor allem Kenneth Coperland, welcher vor kurzer Zeit vom Papst eine Videobotschaft erhalten hat, in dem dieser ihm versichert, wie verbunden er mit ihm sei und dass seine Charismatik in Rom auf offene Ohren und Herzen stossen. Dann haben wir natürlich Benny Hinn, Oral Roberts, Rodney Howard Browne, Pat Robertson, Paul Crouch, John Hinkle, Kenneth Hagin, John Kilpatrick und andere. Alle diese predigen vor sehr grossem Publikum und legen grossen Wert auf das Zungenreden, das sie während ihrer Show selber fleissig gebrauchen. Wie wir noch sehen werden, bei einigen liegt eine grosse, schwerwiegende Botschaft in diesem Zungenreden! Denn nicht jedes Zungenreden ist unverständlich, wie wir in folgendem Artikel sehen. Wenn wir nachher ein Video sehen mit Benny Hinn an einerGrossveranstaltung, dann werden wir begreifen, dass das nun Folgende den Tatsachen entsprechen dürfte. Und nun, lieber Leser, halte dich fest!

Übersetzung eines Artikels der Webseite www.geocities

Dieser Artikel handelt von einer sehr ernsten Behauptung, die ein christlicher Bruder in Australien gemacht hat. Er hat Beweise enthüllt, dass Kenneth Copeland, Dr. Rodney Howard Browne und viele andere berühmte Prediger in Wirklichkeit
Satanisten sind, obwohl sie als Priester auftreten. Der Beweis kommt direkt selbst von den Lippen dieser Männer, wenn man genau ihr Zungenreden analysiert. Man kann hören, wie sie Satan anrufen und ihn preisen. Ich habe mir das Video Seite A genau angehört und angesehen und kann bestätigen, dass der unten angeführte Bericht wahr ist. Die Art und Weise, wie sie Satan vor einer
Menschenmenge preisen, besteht darin, dass sie es mit Zungenreden vermischen.

So unglaublich dies für viele klingen mag, aber man braucht sich diese Videos nur
anzusehen, und man kann sich selbst ein genaues Urteil darüber machen.
 

Beispiel 1

Während Kenneth Copeland Zungenreden vortäuscht, sagt er die Worte: „Komm, nimm das Zeichen des Tieres!“, als er Dennis Bourke einlädt, zum Dienst nach vorne zu kommen.

 
Beispiel 2

Kenneth Copeland sagt zu Dr. Rodney Howard Copeland: „Sag meinem Bruder jetzt: ‚Nimm das Tier an! Nehmt alle zusammen Satan an, yeah, nehmt das Zeichen des Tieres an!’“, was sich aber wie Zungenreden anhört. Er spricht dabei mit ihm über einen Mann, für den Dr. Rodney Howard Browne gerade beten soll.

 
Beispiel 3

Kenneth Copeland bittet Satan das Geld zu verankern, das gerade durch die
Bewegung hereinkommt. Man kann hören, wie er sagt: „Verankere mein Geld, Satan!“
 

Beispiel 4

Kenneth Copeland, sagt die Worte: "Ich bun (Zungenrede) dich, Satan, unser Herr, verankere das Geld!“, als ein Mann eine Art rennendes Tanzen aufführt, nachdem Dr. Rodney Howard Browne ihm die Hand aufgelegt hat und sagt zu dem Mann, er solle sich mit Gott bewegen.

 
Beispiel 5

Dr. Rodney Howard Browne sagt die Worte in Zunge: „Hurra, für Satan in ihm! Hilf uns, da du jetzt da bist!“, während der Mann immer noch seinen rennenden Tanz ausübt.

 
Beispiel 6

Dr. Rodney Howard Browne kommuniziert mit Satan und sagt die Worte: „Hilfe, Teufel, hilf, komm herzu und hilf uns!“ (Eine Mischung aus Englisch, Italienisch und Hebräisch)
 

Beispiel 7

Kenneth Copeland sagt die Worte: „Ja, ja, ja, komm herzu l’ma ina im, im in Sünden“ und dann lacht er gutgelaunt.
 

Beispiel 8

Kenneth Copeland sagt die Worte: „Bonshkoshte ba ba bug, unser Teufel!“, während er das Satanszeichen macht.

 
Beispiel 9

Kenneth Copeland beginnt zu sprechen, was wie Zungenrede erscheint, und sagt die Worte: „Yeah, ich mag meinen Teufel.“
 

Beispiel 10

Kenneth Copeland winkt mit seiner linken Hand und versteckt dadurch, dass er das Satanszeichen macht, während er gleichzeitig sagt: „Yep, ich bin ein Dämon.“
 

Beispiel 11

Kenneth Copeland täuscht Zungenrede vor und sagt die Worte: „Ab.. ganz
monendo, ich habe einen Dämon bekommen.“

 
Beispiel 12

Während Dr. Rodney Howard Browne mit den Zuschaürn arbeitet, um sie in einen passiven geistigen Zustand zu bringen, kann man Kenneth Copeland hören, wie er den Teufel persönlich anruft und ihn bittet, den Zuschaürn einen Dämon zu schicken. Er sagt die Worte: „Mein Teufel, jetzt gib in sie einen Dämon!“ und Dr. Rodney Howard Browne sagt: „Yeah, yeah!“ und stimmt Kenneth Copelands Worten zu.

 
Beispiel 13

Ein Dämon spricht aus einer Dame, die von Dr. Rodney Howard Browne behandelt wird, und er sagt die Worte. „Berühre sie, Satanmeister!“, während die Dame in Gelächter ausbricht und dämonisch in Zungen redet.

 
Beispiel 14

Dr. Rodney Howard Browne sagt die Worte: „Unser Satan hat sie angerührt“, in Bezug auf die Dame, die in Gelächter ausgebrochen ist und dämonisch in Zungen redet.
 

Beispiel 15

Kenneth Copeland spricht die Worte: „Da geht unser Baba, Satan wirkt dort unten“, als Dr. Howard Browne beginnt, die Dame zu behandeln, die die Erfahrung mit dem Lachen und dem dämonischen Zungenreden macht.

 
Beispiel 16

Kenneth Copeland versteckt die Worte „Durch sie werden sie leicht eindringen“, indem er sagt: „Sie werden einfach durchgegangen“ in Bezug auf die Dame, die dabei ist, unter Satans Macht zu geraten und bei der sich das Lachen und die dämonische Zungenrede manifestiert.

 
Beispiel 17

Während Kenneth Copeland versucht, das Wort „faithful“ („treu“) zu auszusprechen, sagt er das F-Wort, denn er sagt: „F, fa, fuck“ („Verdammte Scheiße“). Dann beginnt er ganz schnell in Zungen zu sprechen, um das zu überdecken, was er gesagt hat, um die Leute glauben zu machen, alles sei Zungenrede gewesen.

 
Beispiel 18

Ein Dämon spricht aus einem der Zuschaür, der die Erfahrung der Bewegung macht und sagt die Worte: „Unser Saten ist bei uns“, bevor Kenneth Copeland vorgibt, dass Dr. Rodney Howard Browne durch die Kraft des Heiligen Geistes auf den Boden gefallen ist.

 
Beispiel 19

Kenneth Copeland sagt die Worte: „Binde ihn, ich höre dich, mein Junge, mein Satan ist in mir“ in verschleiertem Englisch genau in dem Moment, als Rodney Howard Browne dabei ist zu fallen und dabei vorgibt, von der Präsenz Gottes überwältigt zu sein.
 

Beispiel 20

Kenneth Copeland sagt verschleiert die Worte: „Fick deine Mutter, der Teufel ist in mir, ja“, während er Zungenrede vortäuscht, und dann beginnt er mit Prophezeiungen über Dr. Rodney Howard Browne.
 

Es gibt noch vierzig weitere Beispiele dieses einen  Vortrages. Aber wir haben gesehen, um was es geht. Nur noch die Webseite von Endzeit-Reporter unter „Fremdes Feuer“ dokumentiert: 

Professor Dr. Walter Veith zeigt ein Video. Kenneth Copeland ist ein ganz großer Fernsehprediger in Amerika. Er wird auch sehr oft zitiert.

Wenn ich große Dinge tue für Gott (Satanszeichen)…“

„Wir sind ein Segen für Gott (Satanszeichen)“.

Oft merkt man es nicht, aber sie reden Satan an und verstecken es in einer Art
Zungenrede. Wenn man den Film etwas langsamer laufen lässt, kann man es auch
hören. „I’am with Satan“ („Ich bin auf der Seite Satans“) (Satanszeichen. „And I love him.“ („Und ich liebe ihn“). Das wird unter einem schnellen Zungenreden versteckt. Die Charismatiker sind dabei alle sehr raffiniert. Kenneth Copeland macht das so geschickt, dass man wirklich sehr gut hinhören muss. Aber er ruft ständig SATAN an.
 

Das echte, biblische Sprachenreden ist etwas ganz anderes.  In Apg.  2. 5 ff lesen wir:

Es waren aber Juden zu Jerusalem wohnend, die waren gottesfürchtige Männer aus allerlei Volk, das unter dem Himmel ist. Da nun diese Stimme geschah, kam die Menge zusammen und wurden bestürzt; denn es hörte ein jeglicher, daß sie mit seiner Sprache redeten. Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen untereinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa?  Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?  Parther und Meder und Elamiter, und die wir wohnen in Mesopotamien und in Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien,  Phrygien und Pamphylien, Ägypten und an den Enden von Lybien bei Kyrene und Ausländer von Rom,  Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie mit unsern Zungen die großen Taten Gottes reden.

Dieses Sprachwunder hat es früher schon gegeben.  Adam hatte seine Sprache nicht gelernt.  Wo und mit wem hätte er dies tun können? Die Sprache hat Gott ihm ins Herz gegeben. So geschah es auch beim Turmbau zu Babal, als  Gott sie heimsuchte mit der Sprachverwirrung. Plötzlich, ohne diese zu lernen, hatte jeder eine andere Sprache, welche er auf Anhieb perfekt beherrschte. 

Diese Geistesgabe des Sprachenreden macht Sinn.  Ich habe zwar noch nie davon gehört, aber ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher Missionar im Dschungel  mit dieser Gabe gesegnet wurde, vielleicht auch nur teilweise, damit er mit den Wilden kommunizieren konnte. In der Charismatik ist aber von dieser Gabe keine Rede.
 

Video 1

Und wenn du nicht glaubst, was beschrieben wurde in diesem Aufsatz, so sieh dir diesen Charismatischen Gottesdienst mit dem „Heiligen“ Geist an. Mit  Kenneth Hagin und Kenneth Copeland. Nur 6 Min., aber diese genügen!
 

Video 2

Botschaft Papst Franziskus an Kenneth Copeland. 11 min, Italienisch, engl. Untertitel

 
Video 3                                                                                    

oben beschrieben, mit Prof. Dr. Walter Veith. Eine Reihe von 9 Videos, absolut sehenswert. Hier Nr. 7. Deutsch
 

Video 4

Hier nochmals ein „Gottesdienst“ mit dem eindrücklichen Wirken des „Heiligen“ Geistes. 6 Min., ab Min 3:30 wird‘s interessant:

 
Video 5

Gottesdienst mit Benny Hinn und dem Heiligen Geist. 9 Min.

 
Es reicht!

 

Jesus segne dich!