Mittwoch, 18. Dezember 2013

Nutzen und Gefahr der Kontemplation


 
Wikipedia umschreibt den Begriff der Kontemplation wie folgt:

Kontemplation (lat. contemplari „anschauen“, „betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung. Kontemplation ist auch als mystischer Weg der westlichen Tradition bekannt. In der Regel wird durch ein kontemplatives Leben oder Handeln ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung angestrebt. Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmt.

Kontemplation ist die Türe zur Geistigen Welt. Im Zeitalter des wiederentdeckten religiösen Spiritualismus ist der Begriff zum Modewort geworden. Anleitungen zur Kontemplation gibt es bei den alten Mystikern der Katholischen Kirche, bei den Buddhisten und neuerdings auch in der Esotherischen wie der New Age-Szene. Schon Jesus selbst gab einen Hinweis und nannte gleichzeitig die wichtigste Voraussetzung dazu.
 



Diese von Jesus erwähnten Voraussetzungen um mystische Erfahrungen zu machen sind äusserst wichtig. Die Freikirchen hingegen sind engagierte Warner vor dieser Praxis und sie haben auch allen Grund dazu, denn die Kirchen, die Esotheriker und die New Ager bringen die nötigen Voraussetzungen nicht mit. Die Folgen können daher sehr schlimm sein, vor allem  Geistige Besetztheit bis zur Depression, was zwar dasselbe ist, aber sich in Nuancen unterscheidet.

Was ist Kontemplation?

Die Kontemplation ist eine Form der Meditation, nur mit dem Unterschied, dass man sich bemüht, die Gedanken vollständig auszuschalten und dabei ohne bestimmte Erwartungshaltung zu warten, bis Gott (Jesus, bzw. der Heilige Geist) sich in irgend einer Weise offenbart. Diese mystischen Erfahrungen bedeuten die stete Gegenwart Gottes im eigenen Herzen bewusst werden zu lassen.

Die grosse Gefahr

Die grosse Gefahr bei der Kontemplation ist die, dass es sich nicht zwangsläufig um Gott, Jesus oder dem Heiligen Geist handelt, der sich kundtut, sondern es durchaus oder sogar meistens um Lichtengel (Geister der Täuschung) handelt und der Meditierende merkt das nicht oder kann es nicht merken. Es wird sein, dass der Betreffende zwar mystische Erlebnisse hat, aber schwere Belastungen bis zu Depressionen davon trägt, weil diese unreinen Geister ihn nicht mehr loslassen. Daher ist es gut und ich begrüsse es, wenn die Kirchen abwinken und von dieser Praktik warnen.

Was geschieht bei der Kontemplation?

Alle Menschen haben in ihrer Sphäre verschiedene geistige „Mitbewohner“. Das ist normal und steht in der Ordnung Gottes. Diese „Mitbewohner“ suchen sich die Menschen – absolut unbewusst! – selber aus. Die Auswahl geschieht über die (unkontrollierbare) Welt der Gedanken und jene Gedanken, welche man liebt und denen man nachhängt, ziehen dann die entsprechenden Geister an. Wer also Gewaltvideos liebt, wer klassische geistliche Musik liebt, wer Pornofilme liebt oder wer seine Musse-Zeit dem Gebet widmet, jeder wählt somit seine unreinen Geister oder seine Engel als Mitbewohner seiner eigenen Sphäre selber aus.

Wer nun in seiner Sphäre, oder sagen wir in seinem Herzen unreine Geister hausen lässt, der darf sich nicht wundern, wenn bei der Meditation oder bei der Kontemplation sich eine unreine Geisterwelt auftut welche sich dann als Engel ausgeben. Satan und seine Helfer sind Meister in der Täuschung und der Lüge.

Bei Menschen, welche die Sünde noch nicht überwunden oder Menschen, welche die Welt noch in irgend einer Weise lieb haben, sollen sich der Kontemplation fernhalten, weil in solchen Herzen sich Gott gar nicht manifestieren kann! In keinem Menschenherzen können zwei Herren regieren. Entweder ist es der Heilige Geist oder es sind die Welt- und die Sündengeister. Gott macht nur in diesen Herzen Wohnung, wo der Weltgeist vertrieben wird und nicht mehr herrschen darf. Also in reinen Herzen (Tempelreinigung!) wohnt Gott und demzufolge nur in reinen Herzen kann sich Gott offenbaren.

Dabei ist zu beachten, dass ein reines Herz in Tat und Wahrheit ein reines Herz sein soll und nicht einfach „rein durch den Glauben“, wie so viele das missverstehen. Im letzten Aufsatz „Reine Herzen“ haben wir uns darüber unterhalten, ein

Reines Herz heisst soviel wie reine Gedanken.

Jesus hat uns in Seiner Bergpredigt belehrt, was es heisst, ein reines Herz zu haben. Die Gedanken sind es, welche das Herz rein oder unrein macht, nicht die Worte oder die Taten, welche daraus entstehen. Und um reine Gedanken haben zu können, tut es not, das ganze Lebensumfeld darauf auszurichten. Also die obenerwähnten Video-Filme, die entsprechende Musik, das Fernsehen sowieso, kurz, alles, was das Gemüt verunreinigt soll aus unserer unmittelbaren Umgebung entfernt werden. Halte es wie David, „Glücklich ist der Mensch, der nicht auf den Rat der Gottlosen hört, der sich am Leben der Sünder kein Beispiel nimmt und sich nicht mit Spöttern abgibt. Voller Freude tut er den Willen des Herrn und denkt über sein Gesetz Tag und Nacht nach. Er ist wie ein Baum, der am Flussufer wurzelt und Jahr für Jahr reiche Frucht trägt. Seine Blätter welken nicht, und alles, was er tut, gelingt ihm.“

Wenn nun der Weltgeist nicht mehr im Herzen regieren kann, dann ist die

Kontemplation ein wahrer Segen.

Der Verkehr mit Gott ist wie beim Telefonieren. Kein Mensch spricht nur in die Muschel, zwischendurch hört man auch zu, was der Gesprächspartner sagt. Das Gebet ist unser Sprechen, sind die Fürbitten und den Segen für die Mitmenschen, die Kontemplation ist dann das Zuhören. Und bei diesem Zuhören sprechen wir nicht, sondern fühlen und sehen (mit dem Geistigen Auge), was der Geist Gottes uns zu sagen hat. David sagt es mit seinen Worten: „Sei stille dem Herrn und harre auf Ihn“. Dieses Harren ist das Warten, das Stille-sein, das Nicht-Sprechen.

Jesus sagt in der Seligpreisung:

Selig sind die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen

Jesus sagt nicht, dass dies zwangsläufig erst nach dem leiblichen Tod im Jenseits der Fall sein wird, denn das Jenseits und das Diesseits, die materielle und die Geistige Welt kann und darf man nicht trennen, sie gehören unweigerlich zusammen. Jesus nennt mit dem reinen Herzen die einzige Voraussetzung, um „Gott schauen“ zu können.

Diese Nähe Gottes zu spüren ist ein wahrer Segen. Es lohnt sich wirklich, zuvor die Kämpfe durchzustehen, um die Sünde und den Weltgeist zu überwinden!

 

 

Jesus segne Dich und lasse Sein Angesicht leuchten über dir!

 

Geschrieben aus der Erkenntnis, die der Geist Gottes mir ins Herz gegeben hat.

 

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Aufruf:

Bitte an die Leser dieses Blogs:

Bitte gebt mir die Denominationen oder die Gemeinden bekannt, welche noch nach biblischen Grundsätzen die Heiligung lehren. Gemeinschaften, welche lehren, dass Wiedergeborene nicht mehr sündigen, welche Anleitung und Hilfe geben, das Leben nach dem Vorbild Jesu zu leben.

Wenn möglich auch Hinweise auf Webseiten und/oder Links zu Audiodateien mit entsprechenden Predigten.

Ich werde diese Angaben dann zusammenstellen und veröffentlichen.

 

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