Mittwoch, 18. September 2013

Christ und Politik


Es ist immer wieder die selbe Frage, ob sich Christen mit der Politik befassen sollen oder nicht. Und spätestens in Zusammenhang mit den Wahlen stellt sie sich wieder neu. „Aber ja,“ so die vorherrschende Meinung in den Kirchen, „mindestens mit Gebet und dem Wahlzettel können wir einen positiven Einfluss ausüben. Wählen ist Bürgerpflicht!“



Nun, dem kann ich mich nur anschliessen. Wählen ist Bürgerpflicht. Alle, die Bürger (dieser Welt) sind, sind aufgerufen, an der Wahlkommödie teilzunehmen. Wir aber, welche keine Bürger, sondern nur Fremdlinge und Gäste an diesem Weltgeschehen sind, haben kein Wahlrecht, es fehlt auch jegliches Interesse daran. Aber selbstverständlich stehen wir niemandem im Wege, sie sollen doch ihre Freude darann haben. Hätten die Bürger dieser Welt aber die genaue Kenntnis über die geistigen Zusammenhänge von Regierungen, von Macht und Gewalt, dann wäre es schnell aus mit der Freude.


In eigener Sache.

Infolge grösserer technischen Schwierigkeiten zuerst mit dem Computer, dann mit dem Internet und schliesslich wieder mit dem Computer, hat es eine Zwangspause mit den Mittwochtexten gegeben. Ich hoffe, dass diese Unbill nun ausgestanden ist, auch wenn ich im Moment noch mit einem fremden Computer aktiv bin.
Ich bitte meine Leser um Entschuldigung und danke für die Geduld.



Jedermann der glaubt, er wähle „seine“ Politiker aus freien Stücken, lebt in einer seligen Illusion. Selbst in der Schweiz, wo es noch eine „echte“ Demokratie gibt, welche weit über freie Wahlen hinausgeht, ist man sich der sonderbaren Illusion nicht bewusst. Ich schreibe hier nicht über die Kommunal- oder Gemeindepolitik, sondern über die Landespolitik.

Die Landesregierungen

Frage: Kann man mit dem Wahlzettel die Politik des Landes beeinflussen? Jede Partei behauptet: Ja, selbstverständlich.

Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus. Die Politik in den nächsten vier Jahren wird in Deutschland weder von Angela Merkel und ihren Parteifreunden, noch von Peer Steinbrück und seinen Parteifreunden und schon gar nicht von den Abgeordneten, egal welcher Farbe sie angehören, gemacht, sondern ganz woanders.

„Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.“ (Eph. 6, 11)

Politik wird niemals in den Sitzungssälen und Parlamenten gemacht, sondern sie wurde schon gemacht. Und zwar in der unsichtbaren Welt, denn dort hocken die Weltbeherrscher. Darüber gibt uns das Wort Gottes genügend Auskunft.

„(Ihr habt genauso in der Sünde gelebt wie der Rest der Welt,) beherrscht von Satan, der im Machtbereich der Luft regiert. Er ist der Geist, der in den Herzen derer wirkt, die Gott nicht gehorchen wollen.“ (Eph. 2. 2)

Satan und seine Gehilfen, deren Zahl für unser Verständnis unendlich hoch ist, ist ständig um und in uns, wenn wir Gott nicht gehorchen. Satan ist ja nicht unbedigt als der Herr von Frieden und Harmonie bekannt, sein Ding ist das Chaos, der Krieg und der Tod. Unter seinem Einfluss steht die Welt und er hat dank der Unkenntnis des Volkes leichtes Spiel.

Finstere Himmelspolitik

Zweifellos ist Satan der König oder Oberbefehlshaber der geistigen Welt der finsteren Mächte. Und wir dürfen nicht vergessen, dass die gefallenen Engel, über die er herrscht, mächtige Fürsten sind, die ihre eigenen irdischen Territorien regieren.

Ihre lockere Loyalität zu ihm basiert darauf, dass er diesen Planeten und dessen Umgebung in Besitz hat. Er wird so beschrieben, dass er eine enge Verbindung zu dessen Vergangenheit, seinen Bürgern und sogar zu seiner Zukunft hat. Sein vorrangiges Ziel ist es, ein Grabtuch der geistlichen Finsternis über die gesamte Menschheit zu werfen. Er wirkt wie ein buchstäblicher Halbgott, dessen Vertreter Namen hatten, wie Zeus, Baal, Isis, Jupiter, Allah usw. Er ist die eigentliche Macht hinter den Thronen dieser Welt.

Das geht auch aus der Begebenheit eines Engels in Daniel 10 hervor, als er vom Fürsten von Persien während drei irdischen Wochen gehindert wurde: „Doch der Engelfürst von Persien hat sich mir 21 Tage lang widersetzt, bis mir schließlich der Erzengel Michael zu Hilfe kam und für mich den Kampf mit dem Engelfürst von Persien aufnahm. So konnte ich gehen

Jedes Land, jede Nation hat seine Engelfürsten; hat seine unsichtbare Regierung, welche die eigentliche Politik beschliesst. Die Menschen, welche der Meinung sind, sie machen Politik, sind in Tat und Wahrheit nichts anderes als Marionetten, unbewusste, geistige Befehlsempfänger.

Ob nun eine Frau Merkel oder ein Herr Steinbrück „am Ruder“ (nicht am Steuer!) ist, ist einerlei und tut nichts zur Sache. Alle beide sind dem selben geistigen Zwang ausgesetzt und haben keinerlei Möglichkeit, ihre eigene Politik durchzusetzen. Und wenn jemand glaubt es trotzdem tun zu können, ereilt ihm das selbe Schicksal wie einem John F. Kennedy.

Wenn man bedenkt, dass die acht grössten Finanzinstitute in Amerika genau zehn Eigentümer haben, und wenn man weiss, dass der Einfluss der Finanzoligarchie um ein Mehrfaches grösser ist als die Persönlichkeit des Präsidenten des Landes und man sich auch bewusst ist, dass das ganze Finanzwesen einzig nur aus dem Herzen Satans kommt, dann erkennt man auch, worum es schlussendlich geht. Es ist die Finanzoligarchie, welche die Welt beherrscht und sichtlich mehr und mehr die Neue Weltordnung oder die Neue Weltregierung verwirklicht, eben die Weltbeherrscher aus Eph. 6. 12.

Satan wirkt durch Bevollmächtigte, die in den finanziellen und politischen Zonen tätig sind, um einen maximalen Effekt zu erzielen. Zweifellos handelt es sich bei ihnen um Archone (höhere Wesen), welche die Verantwortung für weitreichende Territorial-Politik haben.

Ihr allgemeiner Verantwortungsbereich wurde von Satan bestimmt, aber sie können eigene Entscheidungen treffen. Im Großen und Ganzen ähneln sie Bürokraten im höheren Dienst, die sich kleine Imperien aufgebaut haben, die sie regieren dürfen. Sie waren einmal Gott gehorsame Engel, bevor sie sich dafür entschieden, Luzifer nachzufolgen.

Wie bereits erwähnt, wird diese dritte Ebene von Satans Bürokratie in der Bibel mit dem Ausdruck „die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit“ beschrieben. Das griechische Wort, das hier mit „Weltbeherrscher“ übersetzt ist, lautet kosmokrator. Es sind menschliche „Herrschaften“. Sie haben Macht und ein Herrschaftsgebiet, sind aber immer noch den Archonen untergeordnet.

Der Begriff „kosmokrator“ wird wie folgt beschrieben: „In der griechischen Literatur, wie in den Orphischen Hymnen usw und in den rabbinischen Schriften steht es für einen Herrscher über die ganze Welt, ein Weltbeherrscher. Aus dem Kontext geht hervor, dass nicht nur irdische Potentate damit gemeint sind, sondern auch geistige Mächte, die unter Zulassung von Gottes Willen und als Folge der Sünde der Menschen satanisch wirken und von daher feindliche Weltautoritäten sind, die jetzt in geistlicher Finsternis leben und sich von Gott distanziert haben.

Diese bösen Wesen befehligen ganze Horden von bösen Geistern, um ihr tägliches schmutziges Werk zu tun. Sie sind die Besitzer von Seelen, die Wirkenden bei unreinen Gedanken und Aktionen und die Lenker von einem ganzen Katalog von üblen Dingen, die beim sündigen Menschen anzutreffen sind.

„Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. 2Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott.“ (2.Tim. Kapitel 3, 1 ff)

Ja, die Menschen sind Sünder, aber ihre Laster werden von der dunklen Seite für die unsichtbare Bürokratie genutzt, welche jenseits des dimensionalen Schleiers operiert.

Der Punkt ist, dass diese Welt nicht der moralisch neutrale Ort ist, der er zu sein scheint. Die höhere Realität von Satan und den gefallenen Engeln ist bereits von Jesus Christus bei Seinem ersten Kommen gerichtet worden. Ihr Urteil wird am „Tag des HERRN“ vollstreckt werden. In der Zwischenzeit gewährt der HERR noch allen Menschen, die umkehren, also von der Sünde ablassen und sich Ihm zuwenden wollen, Gnade.

Diejenigen, welche die Erde und ihre Kulturen lediglich als physisch und evolutionär betrachten, werden leider von der Tatsache geblendet, dass unsere Umwelt lediglich ein schwaches Abbild der himmlischen Wahrheiten der Dimensionen über uns sei.

Wenn wir uns also eine Antwort suchen, ob ein Christ in der Politik mitmischen soll, dann fällt das Antworten leicht: Wir haben in der Politik nichts zu suchen! Diese fällt unter die Obliegenheit Satans, denn ein Christ kann in der Politik nichts nachhaltig verändern, die Politische Correktness würde das gar nicht zulassen.

Wir Nachfolger Jesu haben aber auch nicht die Aufgabe, Politik zu machen. Wir haben die Aufgabe, in der politischen Gegebenheit zu überwinden, wie immer sie auch ist. Jesus war uns hier ein Vorbild. Israel war zu Seiner Zeit ein besetztes Land wie Deutschland auch heute noch ist. Obschon darunter die Israeliten mehr zu leiden hatten als die Deutschen heute, hat sich Jesus in keinerlei Hinsicht politisch, pro- oder anti-römisch, betätigt. Deshalb sollen auch wir das nicht tun und das politisieren den Bürgern dieser Welt überlassen.



Jesus segne Dich!