Mittwoch, 1. Mai 2013

ACK und Weltkirchenrat




Das Kürzel ACK steht für „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ und diese gibt es in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Das Verhältnis ACK zum Weltkirchenrat umschreibt Norbert Homuth auf seiner sehr interessanten Webseite http://www.hauszellengemeinde.de/index.php/de/ wie folgt:


„Ökumene ist nicht nur der Weltrat der Kirchen (Weltkirchenrat) wie manche irrtümlich glauben. Neben dem Weltrat der Kirchen gibt es auch die nationalen Räte der Kirchen in den einzelnen Ländern. Was der Weltkirchenrat auf Weltebene, ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) auf nationaler Ebene für Deutschland. Allein schon, daß das Hauptquartier der ACK in Frankfurt "Ökumenische Zentrale" heißt und das Logo der ACK mit dem Logo des Weltkirchenrates identisch ist, beweist, daß Weltkirchenrat und ACK zusammengehören. (...) Neben dem Weltrat ÖRK und den nationalen Räten (für Deutschland die ACK), gibt es hierzulande noch etliche weitere ökumenische Gremien: das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche (DW), das Evangelische Missionswerk des ÖRK, die Vereinigung Evangelischer Freikirchen VEF und nicht zu vergessen: die noch vor dem Weltkirchenrat älteste ökumenische Formation und durch die Weltfreimaurerei 1846 ins Leben gerufene Evangelische Allianz“


ACK und Weltkirchenrat gehören also untrennbar zusammen und stehen fürs erste für die Oekumene. Uns soll es aber heute nicht um die Oekumene gehen, denn dieses Thema wird andernorts zur Genüge erörtert. Uns geht es um mehr. Aber schön der Reihe nach.

Zuerst wollen wir festhalten, dass so wie die ACK zum Weltkirchenrat gehört, so gehören die im ACK angeschlossenen Freikirchen ebenfalls zum Weltkirchenrat. (Obiger Link publiziert eine umfassende Liste der Mitgliedskirchen in Deutschland), Konsequenterweise und logisch teilen die einzelnen Gläubigen dieser Freikirchen ebenfalls das Gedankengut dieses Weltkirchenrates. Ich schätze mal, es dürften etwa neunzig Prozent aller Gläubigen (aller „Wiedergeborenen“) sein, welche durch irgendeine obgenannter Verbindung unter der Ägide des WKR ihr christliches Dasein fristen. Mit anderen Worten, der WKR beeinflusst das beinahe gesamte (frei-)kirchliche Leben – zumindest dogmatisch.

Wofür steht der Weltkirchenrat – von der Oekumene einmal abgesehen?

Wenn man sich die betreffenden Webseiten ansieht, so kommt man unweigerlich zum Schluss, dass es die Christenheit nun doch endlich geschafft hat, Eins zu sein und zu der christlichen Liebe zu stehen. Eins sein in der christlichen Liebe – und damit ist der Auftrag Jesu erfüllt: „Ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr euch untereinander liebhabt, damit die Welt sieht, dass ihr meine Jünger seid". Alles wofür der WKR zu stehen scheint, ist „Eins sein“ und „Im Namen der Liebe“.

Da gibt es doch nichts auszusetzen, wenn man dermassen das Wirken Gottes in dieser Endzeit miterleben darf – oder nicht? Ja – wenn die CHARTA OECUMENICA nicht wäre! Diese zeigt uns aber das wahre Gesicht von (diesem) Gott, der da dahinter steht!

Wenn eine Lüge offen daherkommt, dann erkennt man diese und man weiss, woran man ist. Wird aber eine Lüge in die Wahrheit verpackt, dann ist sie schon schwerer zu erkennen. Nimmt eine Lüge aber Lichtgestalt an, so erkennt man sie überhaupt nicht mehr – ausser die Machenschaften werden durch den Geist Gottes aufgedeckt. Wir werden zwei Beispiele kurz erörtern um dann zu schlussfolgern, was es mit dem WKR, Ihren Unterorgnisationen, ihren Mitgliedskirchen und damit auch mit dem Dogma mit welchem unsere Brüder und Schwestern infiltriert werden, auf sich hat.

In besagter CHARTA OECUMENICA finden wir unter dem Punkt „11. Beziehung zum Islam pflegen“ folgendes: „Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich-islamischen Dialog wollen wir auf allen Ebenen intensivieren. Insbesondere empfehlen wir, miteinander über den Glauben an den einen Gott zu sprechen und das Verständnis der Menschenrechte zu klären.”

Das Verbindende des Christentum zum Islam ist also „der eine Gott“. Selbst der Oberste Oekumenist, der neue Papst Franz, lässt verlauten, dass Christen und Mohammedaner den selben Gott anbeten. Was für den Papst vielleicht gelten mag, gilt aber nicht für uns. Für den Nachfolger Jesu ist Jesus Gott, so wie es Johannes in seinem Evangelium im 1. Kapitel erklärt. Jesus Christus, der Himmlische Vater und der Heilige Geist sind Eins, ist das- und derselbe! Der mohammedanische Allah aber ist (war) ein ägyptischer Mondgott der Antike – und wie schon in einem früheren Aufsatz erklärt, ein Nephilim. Jesus hat im Islam nur die Bedeutung eines Propheten, mehr nicht. Mit anderen Worten, da nach ihrer Lehre Allah höher als Jesus ist, heisst das, dass Jesus noch unter einem Dämon steht! Wie kommt man nun darauf, dass der Gott der Christen und Allah, der Gott der Mohmmedaner ein und derselbe ist?

Alle die führenden Kirchenchristen, ob katholisch oder evangelisch, welche sowas behaupten und jene, welche dies nachplappern, geben zu erkennen, dass es ihnen an jedweder Gotteserkenntnis mangelt. Nicht nur für die Kirchenobersten ist dies aber eine Schlüsselfrage, sondern für alle Brüder und Schwestern! Und dass dies eine Schlüsselfrge ist, liess auch Jesus selbst erkennen, indem er Petrus dreimal gefragt hat „und für wen hälst du mich?“

Der zweite kritische Punkt der CHARTA OECUMENICA ist, dass er eben nicht in der CHARTA OECUMENICA beschrieben ist! Die Rede ist von der Heiligung, vom Lebenswandel in der Heiligung. Mit anderen Worten, vom Lassen der Sünde. Das alleine weist einen Christen aus, dass er die Sünde überwindet oder zumindest fest entschlossen ist, sie zu überwinden. Dazu ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, um uns von der Knechtschaft der Sünde zu erlösen. Ohne dies ist das gesamte Evangelium zu nichts nütze.

Die Folge davon, dass alle Im WKR angeschlossenen Kirchen und Gemeinden die Heiligung nicht mehr lehren, ist fatal. Die Sünde wird akzeptiert und als normale Folge des Lebens im Fleisch anerkannt. Das Salz hat seine Wirkung verloren, der Glaube ist zum leeren Geschwätz geworden. Doch gerade in den obersten Gremien des Christentums müssten die wichtigsten Punkte und Erfordernisse des Evangeliums vertreten werden.

Welche Schlussfolgerung ziehen wir daraus?

Wenn wir bedenken, dass daas Gedankengut der Freien Kirchen dasselbe wie des WKR ist, so sieht es sehr bedenklich aus – jedenfalls in dogmatischer Hinsicht! Wenn der Gott der Christen mit dem Allah als dem obersten Djihadisten verwechselt werden kann und demzufolge konsequenterweise behauptet werden kann, dass dieser Allah mit Christus identisch sei, dann ist der Lüge –sprich: Irrlehre – Tür und Tor geöffnet.

Dass in diesen betreffenden (Frei-)Kirchen die Lüge, die Irrlehre, schon seit längerer Zeit Einzug gefunden hat, ist für den aussenstehenden Beobachter nicht zu verkennen. Und wenn das Wichtigste, die Heiligung in der Verkündigung gänzlich ausser Acht gelassen wird, dann bleibt eben nur noch leeres Glaubensgeschwätz, von dem nur eine einzige Person profitiert – der gutbezahlte Pastor.

Auf diese verhängnisvollen Irrungen in der Verkündigung der Kirchen habe ich schon mehrfach hingewiesen: Die falsche Interpretation der Wiedergeburt, dem Leben im Glauben, der Entrückung, dem Wiederkommen Jesu, dem Seelenschlaf, der Ewigen Hölle und so weiter.

Wem es ernst um die Nachfolge Jesu ist, kann sich in den Kirchen kaum zurechtfinden. Die schlüssigsten Antworten auf die wichtigsten Frage, eben dieser Nachfolge, findet er dort nicht. Er bleibt sozusagen mit seiner Kirche in der Welt stecken, eben – in der Welt-Kirche. Oder soll ich sagen:

In der Weltkirche gibts keinen Rat!



Jesus segne Dich!