Mittwoch, 9. Januar 2013

Leben Engel unter uns? V


Nun bleiben wir noch beim Thema der Nephilim, beziehungsweise bei den Dämonen. Da die blinde Menschheit ohne es zu wissen oder zu ahnen eine sehr ausgeprägte Interaktion mit diesen Wesen unterhält, ist es wichtig, diese Finsterlinge ein wenig besser kennen zu lernen, denn erkannter Feind ist halber Feind.

Woher die Dämonen stammen, haben wir schon erkannt. Nun interessiert uns, wie sie aussehen, welche Interessen sie haben, wo sie sich aufhalten und auf welche Art sie mit uns Menschen kommunizieren.

Dämonen sind die Seelen der verstorbenen Nephilim, diese wiederum eine Frucht aus der Verbindung von materialisierten Engeln mit Menschenfrauen (1. Mose 6. 1 ff). Dies haben wir schon in den vorherigen Teilen dieses Aufsatzes gesehen. Bei der Frage, wie diese Dämonen aussehen, ist die Antwort nicht so schwer. Sie sehen gleich aus wie sie noch einen irdischen Körper (als Nephilim) hatten. Es gab viele verschiedene Rassen und lebten nicht nur im Vorderen Orient, sondern auf der ganzen Erde wie Funde und historische Überlieferungen bestätigen. Die Gestalten dieser Nephilim oder Giants könnte unterschiedlicher nicht sein.
Zum Einen waren sie einfache Riesen, zum Anderen waren sie halb Mensch halb Tier wie zum Beispiel Harpyien (Frau + Vogel), Hippogryph (Kopf, Flügel und Vorderbeine eines Adlers + Hinterleib eines Pferdes), Greif (Adler + Löwe), Meerjungfrau (Oberkörper Frau + Unterkörper schuppenbedeckter Fischschwanz), Minotauren (Stier + Mensch), Mantikor (Kopf eines Mannes + Löwenkörper), Satyr (Mensch + Ziege) oder Zentaur (Mensch + Pferd). Wieder andere waren halb Götter halb Mensch wie etwa im Gilgamesch-Epos beschrieben. Nochmals andere waren sogenannte Reptiloiden, halb Mensch halb Reptil mit einer Schuppenhaut.

Diese Dämonen haben aber die Möglichkeit, jede Erscheinungsform anzunehmen! Sie können sowohl als Lichtengel mit der Bibel in Hand oder als Aufgestiegene Meister erscheinen oder sich als Ausserirdische oder als Aliens "verkleiden". Mit Sicherheit haben sie ihren Spass dabei, die Menschen, die Wissenschaft und die Militärs mit ihren UFO-Erscheinungen in die Irre zu führen.

Die Interessen, welche sie zu Lebzeiten auf der Erde als Nephilim hatten war zuallererst einmal Sex. Das geht aus allen Überlieferungen aller Kulturen hervor. Diese Seelen waren vor allem durch diese Begierde geprägt und weshalb sollten sie diese Begierde als Dämonen nicht mehr haben? (Vielleicht kommt Dir, lieber Leser, jetzt eine kleine Ahnung auf …) Ja, und diese Ahnung wird Dich wohl kaum täuschen. Es geht mir jetzt im Moment nicht um die sexuelle Beziehung in der Ehe, sondern die Perversion in allen seinen Unarten, welche wohl kaum praktiziert werden, wenn nicht Dämonen dahinterstehen würden. Denken wir an die sogenannten Zwangshandlungen, wie sie öfters in Gerichtsverhandlungen oder psychologischen Gutachten geschildert werden. Pädophilie, Homosexualität, Sado-Macho, ja sogar Selbstbefleckung (Selbstbefriedigung) – hier ist immer ein oder mehrere Dämonen mit von der Partie!

Daneben war es auch ein Hauptanliegen dieser Wesen, Unsterblichkeit zu erlangen. Hier finden wir den Ursprung der "Jungbrunnen", von dem auch viele Menschen träumen. Die moderne Pharmaindustrie ist ja diesen geistigen Einflüssen nicht abgeneigt und bietet spezielle Salben an, welche die Haut den Menschen nicht mehr altern lassen (wie sie behaupten), was zwar den Leib nicht unsterblich macht, aber diesbezügliche abartige Wünsche haben große Teile der Menschheit, zumal wenn sie den Einflüssen dieser Wesen ausgesetzt sind. Gewisse Aliens sprechen von einer Technologie des Klonens des Körpers, sodass die Seele unsterblich ewig auf der Erde weiterleben kann (Claud Vorilhon alias "Rael"). So absurd dies klingt, solche Theorien finden eine große Anhängerschaft.

Ein anderer wichtiger Interessenzweig ist das Wissen. Wie ihre Väter, die Cheruben, haben sie himmlisches Wissen, Wissen, welches Gott nicht für die Menschen bestimmt hatte. Diese Wesen aber haben viel solches Wissen den Menschen gebracht, wie im Hanoch-Buch beschrieben. Wissen über Kriege, Kriegsführung und Waffen, Wissen über Astronomie und Astrologie, Wissen über Technologie und psychischen Prinzipien, Chemie und Physik. Diese Wissensübermittlung war aber nicht nur zu antiken Zeiten populär, vielmehr noch sehen wir heute wie solches Wissen den Menschen übertragen wird – siehe Biotechnologie!

Das Wort "Dämon" in der griechischen Sprache bedeutet "Wissen" oder "Intelligenz". Die Dämonen haben Zugang zu Wissen und Information, was der gewöhnliche Sterbliche nicht hat.

Das Wissen der Nephilim/Dämonen beschränkt sich aber nicht nur auf die materielle Ebene. Vielmehr ist ihnen das Geistige Wissen, ja (zwar nur) zum Teil sogar das Himmlische Wissen eigen. Wenn wir das Geistige Wissen erwähnen – wem kommt da nicht der Gedanke hoch, daß dies eine Bewandtnis mit den Illuminaten haben könnte, also mit den "Erleuchteten"? Dämonen sind in jedem Fall Illuminaten. Stichwörter wie Neue Welt Ordnung, Freimaurerei (ab dem 33. Grad), "Neu-Schwabenland", "Area 51" oder "Eugenik" lassen Ungutes ahnen … Jedenfalls aber sind die Parallelen der Geistigen und der materiellen Welt unverkennbar und es wird immer mehr offensichtlich daß es kaum eine Trennung dieser zwei Welten geben kann.

Das Buch Hanoch war bis etwa im 3. Jahrhundert äußerst populär. Auch Judas und Petrus zitierten in ihren Briefen aus diesem Hanoch-Buch. Im Kapitel 8 steht folgendes:

"1. Überdies lehrte Azaziel die Menschen Schwerter machen und Messer,

Schilde, Brustharnische, die Verfertigung von Spiegeln und die Bereitung von

Armbändern und Schmuck, den Gebrauch der Schminke, die Verschönerung der

Augenbrauen, (den Gebrauch der) Steine von jeglicher köstlichen und

auserlesenen Gattung und von allen Arten der Farbe, so daß die Welt

verändert wurde.

2. Gottlosigkeit nahm zu, Hurerei mehrte sich und sie sündigten und

verderbten alle ihren Weg.

3. Amazarak lehrte alle die Zauberer und Wurzelteiler;

4. Armers die Lösung der Zauberei;

5. Barkajal die Beobachter der Sterne;

6. Akibeel die Zeichen,

7. Tamiel lehrte Astronomie,

8. und Asaradel lehrte die Bewegung des Mondes.

9. Aber die Menschen, da sie untergingen, klagten und ihre Stimme gelangte

bis zum Himmel."

Wo leben die Dämonen?

Diese Frage beantwortet Paulus ganz klar: "in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt," (Eph. 2. 2) und "Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern." (Eph. 6.12) Paulus spricht hier offensichtlich vom natürlichen, nicht vom geistigen Himmel, also vom Luftraum.

Ein Engel in einem materiellen Leib rührte Daniel körperlich an und sprach: " … Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien." (Daniel 10. 13) Der Fürst von Persien oder auch der König von Persien genannt, ist ein Engelswesen, aber von der unguten Art. Er ist (oder war) ein Dämon. Dabei wollen wir uns in Erinnerung rufen, daß nicht nur Persien zur Zeit Daniels ein solches Geistiges Wesen als Fürst, also eine Geistige Führung, hat/te sondern zu allen Zeiten alle Nationen. Dabei wählen die Völker diese Geistigen Führer völlig unbewusst durch das Geistige Niveau.

Satan und die Dämonen halten sich aber nicht ausschliesslich im (unteren) Luftraum auf, sondern sind unter der Erdoberfläche – und natürlich auch auf der Erdoberfläche, wo sie im stetigen Kontakt zu den Menschen stehen. Bei welchen Menschen, darauf kommen wir später zu sprechen. Die Bibel sagt, "der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe …", und das bedeutet, daß er in bester Tuchfühlung mit der Menschheit auf der Erdoberfläche ist.

Diese Tuchfühlung ist die Interaktion mit den Menschen. Die Frage, wohl die wichtigste in diesem Aufsatz, ist, wie er mit den Menschen kommuniziert. Die Rede ist aber nicht nur von Satan, sondern wir beziehen die Dämonen mit ein, denn in diesem Fall gibt es keinen Unterschied zwischen ihnen.  Die Antwort ist relativ leicht, aber die Konsequenzen daraus zu schliessen ist dann schon nicht mehr so einfach. Die Kommunikation geschieht ausschliesslich durch Telepathie, also durch Gedankenübertragung.

Die Funktionsweise dieser Gedankenübertragung ist genau dieselbe, wie wenn der Heilige Geist den Menschen führt. Auch der Geist Gottes wirkt auf die Gedanken ein und das Besondere daran ist, daß der Mensch meint, daß diese Gedanken seine eigenen Gedanken sind! Neunundneunzig Prozent der Menschen (oder noch mehr) sind nicht in der Lage, die Quellen der Gedanken zu orten, sie würden laut lachen, wenn man ihnen erklären würde, daß die meisten Gedanken nicht eigene sind.

Und jetzt kommen wir zu einer interessanten Erkenntnis. Das oben gesagte sehen wir am leichtesten bei den Künstlern. Die Komponisten und die Interpreten zum Beispiel. Welch ein Unterschied von einem Joseph Haydn und dem durch Drogen gestorbenen Elvis Presley! Oder Ludwig van Beethoven und Michael Jackson! Ein Jimmy Hendrix hatte mit Sicherheit andere Geistwesen in seiner Sphäre als ein Johann Sebastian Bach. Das Komponieren ist eine direkte Geisteingabe wie bei den anderen Künsten auch. Aber eben: Nicht nur in der Kunst, auch in unserem Alltagsleben läuft alles nach demselben Muster ab. So wie jeder Komponist mit Fug und Recht sagen kann "Ich habe das komponiert", so sagt jeder Mensch, "das waren meine Gedanken", wenn bei ihm mal ein so blitzgescheiter Gedanke aufkreuzt.

In der Wissenschaft ist es nicht anders. Forscher werden unsichtbar geführt. Wenn man bedenkt, in welcher Geschwindigkeit neue, und immer wieder neue Entdeckungen wie zum Beispiel in der Bio-Technologie gemacht werden, so kommen wir nicht umhin zu erkennen, daß da andere Kräfte am Werk sind, welche die Menschen genau das machen lassen, was ihnen dient. Und die blinden, schlafenden Menschen merken nichts, sondern freuen sich an jedem "Fortschritt", auch wenn es gar keine Fortschritte sind, weil es die Menschen nicht weiterbringt.

Was sagt die Heilige Schrift zum Thema Wissenschaft? Was Jesus über die Theologie dachte und sagte, wissen wir, er hat sie verachtet und das nicht nur heimlich, sondern öffentlich. Paulus schrieb: "Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott" – denken wir an Darwin und seine Evolutionstheorie. Ein perfektes Beispiel, wo die Wissenschaft ihr Wissen schafft. Alle diese supergescheiten Hirne sind nichts anderes als Antennen, bereit, sich inspirieren zu lassen – egal woher …

Unsere Gedanken sind nicht unsere Gedanken, aber wir haben es in der Hand, welche Gedanken wir haben wollen! Es sind diese Gedanken, denen wir nachhängen, denn diesen Gedankenquellen geben wir Nahrung, also Interesse, Aufmerksamkeit und damit unsere Liebe. Das habe ich ja in einem anderen Aufsatz, "Die Sphäre des Menschen", schon hinlänglich beschrieben.

So, nun haben wir alles beisammen um uns Gedanken zur Konsequenz dieser Erkenntnisse zu machen. 

Deshalb: Bleib dran  -  Jesus segne Dich!