Mittwoch, 23. November 2011

Wer das Kreuz liebt ...

Ausnahmsweise veröffentliche ich hier an dieser Stelle eine Kundgabe, ein Vaterwort, da es so wunderbar in unsere Themenreihe passt. Dieses Wort wie andere auch, wiedergegeben von Helga Maria kann heruntergeladen werden beim Herzverlag. Weitere Worte findet man auch auf der Seite "NO" auf diesem Blog

Wer das Kreuz liebt ...

1.      Wer das Kreuz liebt, Meine Kinder, hat den Sieg errungen, denn im Zeichen des Kreuzes werde Ich für euch siegen. Wer das Leiden liebt, siegt im Zeichen Meiner Geißelung und Meines Sterbens, gibt sein Ich auf, damit Ich in ihm auferstehe und siegen kann.

2.      Wer die Verachtung seiner selbst liebt, verleugnet sich bis auf den letzten Punkt und nimmt die Verachtung anderer ihm gegenüber an. So werde Ich die Achtung in ihm erringen, und er gibt Mir vollkommen die Ehre, lebt in Achtsamkeit, nur Mich zu lieben, zu ehren, aufzunehmen und in Mir zu leben.

3.      Wer das Leiden liebt, Meine Kinder, hat den Sieg errungen, denn er läßt Mich als den Sieger alles für ihn tun, was in Meiner göttlichen Macht für ihn bereitet ist, der ist im Schutze des Kreuzes und im Schutze des Innenlebens wahrhaft aufgehoben.

4.      Wer die Duldung liebt, liebt die Geduld und das Erdulden. Es entsteht kein Kampf mehr in ihm gegen die Unduldsamkeit der Welt ihm gegenüber, denn er duldet die Welt. Er duldet sie jedoch nur, insoweit sie ihn bedrängt und Ich in ihm den Schutzwall bilde, so daß die Welt in ihm die Geduld verliert und geht.

5.      Wer die innere Wachsamkeit und das Bitten liebt, in Mir wachen und beten zu wollen, der ist in der dunkelsten Nacht aufgehoben, und im schreiendsten Unrecht wird ihm recht gegeben von Mir. Denn wer das Unrecht der Welt auf sich nimmt und nicht mehr rechtet, wird von Mir aufgerichtet und ist in Mir ausgerichtet.

6.      So, Meine Kinder, ist der Lauf: Wer vollkommen in Mir aufgehen will, sollte das Leiden lieben lernen, sollte den Hiobsweg von innen heraus verstehen. Wer Mich liebt und Mir vollkommen gleichförmig werden will, sollte das Leiden mit Freude erdulden. Doch das Leiden ist nicht allezeit körperlich, sondern vor allem seelisch zu dulden, denn das Unverständnis der Duldung von Leiden gegenüber bringt Verachtung der Welt mit sich, und diese Verachtung bringt der Seele größeres Leid als die körperlichen Schmerzen, denn diese sind es nicht, die ihn zum Himmelreich bringen, sondern die Duldung, vollkommen in seinem Ich-Wesen abzusterben und dann aufzugehen im himmlischen Reich Meiner Duldsamkeit, Meiner Sanftmut, Meiner Geduld und Meiner Barmherzigkeit.

7.      Denn Meine Barmherzigkeit wird dann den Dulder krönen, und diese Krone des Lebens wird ihm schon hier auf Erden verliehen, und er ist in Mir allezeit geborgen und lebt wahrhaftig das Leben eines Nachfolgers, eines wahren Christen, der die Welt besiegt in sich mit der Liebe zum Leiden, zum Dulden und zur Selbstverleugnung. Dieser Sieg ist in ihm errungen und schenkt ihm die Demut, auf dieser Welt wahrhaft Beispiel zu geben als Braut Christi in Meiner Nachfolge.

8.      So befleißigt euch ihr, die ihr den inneren Weg gehen wollet und findet euch auch in der Nacht der Seele in der Gewißheit, das hellste Licht des Tages geistig schauen zu dürfen, auch wenn ihr es noch nicht schmecket und fühlet. Denn dieses innere geistige Schauen ist allein die Gewißheit Meiner barmherzigen und erlösenden Liebe zu euch, Meinen Kindlein.

Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.