Mittwoch, 20. Juni 2018

Integration


Integration

Nein, es gteht hier nicht um die Integration von Arabern und Neger im weissen Europa. Dieses Thema überlasse ich der Weltpresse, da wir wissen, dass eine solche Integration nur sehr vereinzelt möglich ist. Und doch geht es mir um die Integration von Fremdlingen, welche eine komplett andere Seelenstruktur mitbringen, als sie die “Einheimischen” aufweisen.

Die Rede ist von der Integration der Sternenkinder hier bei denen, die “von dieser Welt” sind, also in der Welt der Naturseelen.

Immer wieder erreichen mich Zuschriften über Lebensschwierigkeiten, die letztlich auf diese meist unbewussten Integrationsschwierigkeiten zurückzuführen sind. Durch diese und durch eigenes Erleben seit der Kindheit ist mir die Problematik bewusst. Wenn Jesus sagt “Ich bin nicht von dieser Welt”, so hat Er damit auf ein grosses Geheimnis hingewiesen. Wie in früheren Aufsätzen bereits hingewiesen, gibt es verschiedene “Herkunftsländer” inkarnierter Seelen. Da sind einmal die etwa achtundneunzig Prozent Naturseelen, welche eben “von dieser Welt” sind, also Seelen, die sich aus der Natur entwickelt haben und dann die Alten inkarnierten Seelen, die eine komplett andere Struktur auf diese Erde mitbringen. Allen gemeinsam ist, dass ihnen ihre Herkunft nicht bewusst ist – sofern es ihnen vom Geistigen Reich nicht gezeigt wird. Doch dieses Gezeigtwerden ist zum Einen eine Seltenheit und zum Andern an Auflagen und Vorbedingungen gebunden. Aber das soll uns hier nicht weiter beschäftigen.

Es geht uns hier um die Integration. Stellen wir uns vor, dass ein Schweizer sich in Deutschland sehr leicht integriert, schon weil er dieselbe Sprache spricht und ihm in Etwa dieselben Traditionen eigen sind. Derselbe Schweizer wird aber Mühe haben, wenn er nach dem Iran umzieht und sich dort integrieren soll, aus welchen Gründen auch immer. Eine solche Integration ist nicht leicht und stellt mannigfaltige Herausforderungen und es ist auch denkbar, dass er oft der Verzweiflung nahe sein wird.

Genau so ergeht es vielen Sternenkinder. Sie kommen aus einem “Land” des Friedens, der Ordnung, der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Sie wählen allerdings freiwillig die kurze Lektion in der Erdenschule, wo so ziemlich die gegenteiligen Verhältnisse als in ihrer Heimat herrschen: Unfriede, Lüge, Raub, Verleumdung und dazu kommen die mannigfaltigen Unbill mit dem materiellen Leib, der ihnen für eine kurze Zeit gegeben wird und der, und das ist vielleicht das Schlimmste, sie bis zum Geht-Nicht-Mehr einschränkt.

Allein inmitten der Menschenmenge

Aber das Allerschlimmste kommt erst noch: Diese Seelen fühlen sich zurecht alleine. Im Portugiesischen gibt es ein treffendes Sprichwort: “Allein inmitten der Menschenmenge”. Damit verstärkt sich auch das Gefühl des Unverstanden-Seins. “Niemand versteht mich”, “Ich kann mich mit niemanden austauschen”, “alle diese materiellen Umtriebe kann ich nicht mitmachen” sind Aussagen, die allen Sternenkinder hier auf der Erde gemeinsam sind.

Schon Kinder haben diese Probleme, vielleicht sogar noch im grösseren Ausmass als die Erwachsenen, die immer wieder von Krisen heimgesucht werden. Ich erinnere mich, ich war etwa um 10 Jahre alt, bat ich Gott, er möge mich von dieser Welt wegnehmen, den nächsten Tag nicht mehr zu erleben.” Der eigentliche Sinn dieses Hilfegebet war mir aber erst Jahrzehnzte später klar. Aber ich erinnere mich, wie es gestern gewesen wäre. Diese Schwierigkeiten der Kinder haben einen Namen: Authismus. Und niemand versteht das. Authistenkinder bleiben immer solche, auch wenn sie mit dem Erwachsenenwerden lernen, mit diesen Schwierigkeiten umzugehen. Aber trotzdem – Krisen sind vorprogrammiert und sie treffen auch regelmässig immer wieder ein.

Was sind diese Krisen und wie begegnet man ihnen?

Was diese Krisen sind, ist leicht zu erklären. Luzifer, Satan ist der Herrscher dieser Welt. Mit “seinen” Kindern, den Nasturseelen, hat er nicht viele Probleme, diese sind relativ leicht zu führen und sie gehorchen ihm, wenn auch oft widerwillig, doch sehr gut. Ein Problem für das Reich der Finsternis ist aber das Licht. Sternenkinder bringen Licht, denn Sternenkinder kommen nicht allein. Sie haben einen recht grossen Anhang von Engeln, von Wesen aus der Höhe. Nicht die Sternenkinder an sich sind ein Problem für den Fürsten dieser Welt, sondern deren Anhang!

Nun stellen wir uns einmal vor, der eingangs erwähnte Schweizer will im tiefsten Iran von der Freiheit, der Wahrheit Christi predigen. Was wird wohl geschehen? Er wird die selben Angriffe erleiden müssen, wie die Sternenkinder in dieser Welt. Er wird jammern, wird weinen und es nicht verstehen, denn er will doch nur die Wahrheit und die Gerechtigkeit – und das aus Liebe. Ja, keiner versteht ihn, er ist alleine, kann sich mit niemandem austauschen und die mohammedanischen (materiellen) Umtriebe sind für ihn ein Greuel.

Petrus schrieb uns in seinem Brief von dieser Problematik. “Ihr seid Fremdlinge und Pilgrime in dieser Welt”. Ja, wir sind Fremdlinge – aber nicht, weil wir den christlichen Glasuben angenommen haben, sondern weil wir von einer andern Welt kommen. Wir sind nicht von dieser Welt. Und das ist das Problem. Petrus wusste es und deshalb spendete er Trost in dem er sagte: “Freuet euch, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallet”. Diese Aussage kann man durchaus in beiden Fällen verstehen. Swohl, wenn wir betonen “... in mancherlei Anfechtungen fallet” als auch im Sinne von “... wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallet”. Das Fallen und Aufstehen benötigt Kraft und Ausdauer, aber nur das gibt Kraft! Und das ist der eigentliche Sinn der Anfechtungen. Wir gewinnen nur dabei. Deshalb sollen wir uns darüber freuen. Auch wenn es einem im Moment ganz und gar nicht um Freuen zumute ist.

Die Lösung

Die Lösung zu diesem wirklich grossem Lebensproblem ist einfach zu fnden, wenn man weiss, wo man suchen soll.

Diesen Kampf, den wir hier in der Fremde auszufechten haben, können wir selbst niemals gewinnen. Uns fehlt die nötige Sicht auf den Gegner, weil dieser unsichtbar ist und darüberhinaus mit Kriegslist, Lug und Trug aufs Vollste versehen ist. Schauen wir auf uns, sind wir von vornherein auf verlorenem Posten. Wir haben ja nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, auch wenn es so scheint. Nein, es sind die Gewalten und Mächte, die unsichtbar in der Luft herrschen. Und doch: wir sind trotzdem auf der siegreichen Seite!

Gott hat uns ein Werkzeug mit auf den Erdenweg gegeben. So dass wir niemals verloren sind, denn da wo Licht ist, ist sie immer von Finsternis umgeben, sonst könnte das Licht sich ja nicht offenbaren. Licht scheint nur in der Finsternis.

Und dieses Licht sind die Wesen, die den genauen Überblick über die geistigen Verhältnisse haben. Wesen, denen nichts entgeht und vor denen sich die Macht der Finsternis nicht entziehen oder verstecken kann. Haben wir Verbindung zu diesen Wesen, dann sund wir auf der sicheren Seite. In der Alten Bibel ist vom Heiligen Geist die Rede. In welcher Form dieser Heilige Geist sein Wirken offenbart, wollen wir später einmal betrachten. Aber bleiben wir dabei: Die Wesen, von denen ich eben sprach, sind die dienstbaren Geister, die uns Gott sendet. Betrachten wir für einmal diese als den Heiligen Geist. Da gibt es eine Himmelgabe, die uns gegeben wird, wenn wir darum bitten. Dieses Darum-Beten ist allerdings Voraussetzung, denn gegen unseren Willen wird uns diese Gabe nicht gegeben.

Von dieser Gabe schrieb Paulus im 14. Kapitel des 1. Korintherbriefes. Gleich im Vers 1 sagt er, um was es im gesamten Kapitel geht: “... am meisten aber bittet um den Geist (Gabe) der Weissagung”.

Die Weissagung ist die einzige Möglichkeit, den Kampf gegen die unsichtbaren Mächte zu überstehen und zu überleben.

Nur durch die Weissagung kännen wir die Angriffe erkennen und parieren, oder wenn wir gefasllen sind, wieder aufstehen und geballter Kraft siegtreich weitere Angriffe und Anfechtungen abwehren oder gar zurückschlagen indem sich ein grosses Erbarmen für diese Wesen der Finsternis in uns ausbreitet.

Der Geist der Weissagung ist wie der Aufklärer oder Kundschafter mitten im Feindesland, der uns über die Bewegungen des Feindes auf dem Laufenden hält. Und so sieht also die Lösung aus: Bitten wir ohne Unterlass für die Gabe der Weissagung, wie es Paulus empfahl. Und zwar solange, bis wir sie haben und erkennen können. Wie gesagt, es ist die einzige Möglichkeit, stehenden Fusses zu siegen! Und bedenke noch eines, dass nämlich niemand geistige Kriegserfahrung hat, wenn er nicht tausendmal gefallen ist!

Du bist und fühlst Dich alleine? Ja genau, das ist auch der Sinn der Sache. Niemand kann Dir diesen Kampf abnehmen, kein Bruder und keine Schwester. Deshalb bist Du hier. Brüder und Schwestern können Dir zwar Schützenhilfe geben, aber an der Front bist Du alleine. Den Siegeskranz wirst Du daher auch ganz alleine tragen dürfen! Halleluja!







Wie immer ist der Austausch über das Thema im Forum  offen und auch Gäste können sich einbringen, können ergänzen oder ihrer kritischen Haltung freien Lauf lassen. Kritische und gegenteilige Meinungen ergeben bei uns keine "Streit"gespräche, sondern sind eine Bereicherung! Wer will, kann auch Fragen stellen. Das Thema ist bereits eröffnet



Jesus segne Dich!







Mittwoch, 24. Januar 2018

Hat Jesus das Alte Testament ausgehebelt?

Noch einmal bleiben wir bei unserem Lukas 16, weil es einfach zu wichtig ist, als einfach darüber hinweg zu gehen. Wieviele Geschwister stehen statt mit beiden Füssen auf dem Boden des Neuen Testamentes, immer noch mit einem Fuss im Alten Bund und suchen dessen Forderungen zu erfüllen, aus Angst, die Gesetze Gottes zu missachten. Natürlich ist das verständlich, aber es ist sehr vonnöten, auf die Gefahren hinzuweisen, die auf einen lauern, wenn man sich nicht voll auf den neuen Bund, mit seinen neuen Forderungen

Mittwoch, 17. Januar 2018

Der Einfluss des AT auf die Kirchenlehre


Wer ist nicht schon auf den Gedanken gekommen, dass Luk 16 und 17 ein gewaltiger Widerspruch in sich birgt? Und in der Tat, auf den ersten Blick sind diese zwei Verse wirklich unvereinbar:

"Das Gesetz und die Propheten gehen bis auf Johannes; von da an wird das Reich Gottes durch das Evangelium verkündigt, und jedermann vergreift sich daran. - Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ein einziges Strichlein des Gesetzes falle." (Luk. 16. 16 und 17)

Mittwoch, 10. Januar 2018

Vorsicht! Die Hochzeit des Lammes!

Heute wollen wir uns über das wohl wichtigste Thema des Lebens sprechen. Das Wichtigste deshalb, weil die Hochzeit des Lammes mit dem leiblichen Tod zu tun hat - und einige wissen es vielleicht bereits - sterben werden wir alle! Wichtig ist das Thema insofern, weil es beide zutiefst berührt, sowohl diejenigen die an das Lamm glauben als auch jene, die nicht an das Lamm glauben.

Am Ende werden wir folgende Fragen beantwortet haben:

Mittwoch, 3. Januar 2018

Der Neue Bund

Dass der Neue Bund mit dem Neuen Testament gleichzusetzen ist, wissen viele. Was aber der Neue Bund wirklich ist und wie er sich vom Alten Bund gänzlich unterscheidet, wissen die wenigsten.
Wenn wir uns nun mit diesen Unterschieden befassen wollen, so werden wir die Entdeckung machen, dass sich diese zwei Bunde so ziemlich in allem unterscheiden und es eigentlich gar keine Gemeinsamkeiten gibt. Der Alte Bund, also das Alte Testament und der Neue Bund, das Neue Testament sind sich völlig anders. Sie sind sich dermassen völlig anders, dass wir sehen werden, dass jeder Versuch, diese Beiden Bunde zu vermischen, völlig ins Leere läuft.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Die Hebrew-Root-Bewegung

Hebrew-Root heisst "Hebräische Wurzel" und damit bezeichnet man die Hebräischen, beziehungsweise Jüdischen Einflüsse im Christentum. Diese Hebrew-Root-Bewegung, oder sollte man vielleicht besser sagen: Hebrew-Root-Einwirkung? ist genau so alt wie das Christentum selber. Das Neue Testament konnte nie selbstständig werden, es hatte stets den einen Klotz am Bein - den Jüdischen Glauben.

Paulus hatte immer einen schweren Kampf gegen diese Jüdischen Einflüsse, welche bis heute bestehen, ja, wenn man es genau nimmt, so sind diese Einflüsse heute noch größer als jemals zuvor.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Bibelteile, die Bibeltreue nicht mögen

Diese Feststellung ist eigentlich ein Paradoxon. Bibeltreue lieben doch ihre Bibel und lassen nichts gegen die Urschrift der Wahrheit gelten. Und doch ist es so wie mit den Fleischliebhabern. Sie lieben zwar Fleisch bis zum geht-nicht-mehr, aber etliche Stücke lassen sie denn doch lieber liegen, aus welchen Gründen auch immer.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Die Auflösung des Christentums

Sprechen wir vom Christentum, dann müssen wir uns vergegenwärtigen, dass sich das “Christentum” aus zwei, sagen wir mal: Komponenten, besteht. Das eine sind die wahren Christen, die anderen die Pseudochristen. Die einen die geistigen Christen, die anderen die weltlichen Christen. Im Christentum sind beide vertreten: die geistigen Christen mit werktätigem Glauben und die fleischlichen Christen in traditioneller Religion, Gläubige mit geistiger Gesinnung und Gläubige mit fleischlicher Gesinnung.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Das Strickmuster des Antichristen

Der Antichrist wandelt bereits auf dieser Erde, ist jedoch noch nicht “im Amt”. Er ist noch nicht erkoren – wenigstens nicht für die Weltöffentlickeit. Allem Anschein nach dürfte sich das aber bis in etwa dreieinhalb Jahren ändern und er wird mit Glanz und Gloria die Bühne betreten.

Mittwoch, 29. November 2017

Unterschiede in der NO-Szene

Zugegeben, der Ausdruck NO-Szene gefällt mir auch nicht besonders. Aber um die verschiedensten Bewegungen und Strömungen in der Welt der Neu-Offenbarung zusammenzufassen und sich gleichzeitig von der zerstrittenen Welt der Evangelikalen zu distanzieren, fällt mir eben kein besserer Begriff ein. Nun, die Hauptsache ist jedenfalls, dass wir uns verstehen und wissen, was damit gemeint ist.

Es gibt eine interessante Gemeinsamkeit der NO-Szene mit den Evangelischen Kirchen. Möchte dabei noch vorausschicken,